UrDinkel macht die Seele froh

In Arth / SZ wächst UrDinkel heran. Etwas aussergewöhnlich in dieser Landschaft, die sonst geprägt ist von Milchwirtschaft und Obstbäumen. Das Mehl wird in der Bäckerei-Konditorei Chilestägli in Arth verarbeitet. Schon Hildegard von Bingen lobte das Getreide.

 UrDinkel

Grand Tour des Vanils

25Die „Grand Tour des Vanils“ führt in 11 Tagen durch den Regionalen Naturpark Gruyère Pays-d’Enhaut. Wanderer trifft man kaum an, dafür erhält man Einblicke in den Alltag von Älplern und in traditionelles Handwerk. Auch die kulinarische Seite bietet viel Regionales.

Mit rotem Kopf und schweissgebadetem Körper stehe ich auf dem Sattel beim Soldatenhaus auf 1752 m ü. M. Der ruppige Aufstieg am zweiten Tag von Jaun zur Berghütte mit einem Rucksack, gepackt für 11 Tage, und die hohen Temperaturen fordern ihren Tribut. Doch die Umgebung ist fantastisch. Da lohnt sich jeder Schweisstropfen. Zum Greifen nah sind zur Rechten die steilen, schlanken Felszähne der Gastlosen und Sattelspitzen. Nackte Granitfelswände. Hinter uns das tiefe Tal des Sattelbaches, eingebettet in unzählige weitere Bergrücken mit viel Gras und Wald. Vor uns öffnet sich das tiefe, breite Tal des Petit Mont. Und am Horizont die breite Felsformation des Vanil Noir, der mit seinen 2389 m ü. M. der höchste Freiburger Berg ist. Über seinem Berggrat verläuft die Grenze zwischen den Kantonen Freiburg und Waadt. Er liegt auch mitten im Regionalen Naturpark Gruyère Pays-d’Enhaut.

 Grand Tour des Vanils

Tessin hoch drei

Bellinzona, Locarno, das Verzascatal oder der San Salvatore sind lohnende, bekannte Ausflugsziele. Wer es etwas geruhsamer will, findet ebenso schöne Ecken zu Fuss, mit dem Velo und in mediterranen Hotelgärten.

Die Morgensonne im Rücken. Im Blickfeld die Weite des Lago Maggiore mit den Brissagoinseln. Spiegelglatt liegt der See da. Die Ruhe der Morgenstunde liegt auch auf der Frühstücksterrasse des Hotels Casa Berno bei Ascona. Ich atme tief durch und tauche ein in diese Welt. Welch ein herrlicher Start in den Tag. Wir suchen in unseren Kurzferien nicht das pulsierende Leben, wir suchen das Naturerlebnis. 4000 km lang soll das Wandernetz im Kanton Tessin sind.

 Tessin hoch drei

Ratgeber: Ostertörtli

Frage: In vielen Gegenden ist es Tradition, zu Ostern den Osterfladen zu backen. Können Sie etwas über diesen Brauch berichten und ein gutes Rezept vermitteln?

Ostern ist, neben Weihnachten, das höchste Fest im Christentum. Da ist es selbstverständlich, dass dieser Jubeltag auch in der Kulinarik seinen Ausdruck findet. Nicht zufällig spielen das Ei, der Hase oder auch Reis respektive Weizen dabei eine grosse Rolle. Diese Nahrungsmittel stehen alle für die Fruchtbarkeit, neues Leben und die schöpferische Kraft, die mit dem Frühlingsbeginn sowohl in der Natur als auch im übertragenen Sinn im Glauben sichtbar ist.

 Osterfladen