Ratgeber: Kürbis: Lagerung, Verarbeitung, Zubereitung

Frage: Ich schäle Kürbis und friere ihn roh ein. Meine Tochter sagt nun, das sei «giftig», man dürfe nur gekochten Kürbis einfrieren. Heute gilt zudem, man müsse Kürbis nicht unbedingt schälen. Stimmt das?

Kaum ein anderes Gemüse gibt es in so reicher Formen- und Farbenvielfalt wie Kürbisse. Von den rund 1000 Sorten – wozu auch die Sommerkürbisse wie Zucchetti, Patisson, Rondini oder Spaghettikürbis gehören – sind fast alle essbar.

 Kürbis

Ratgeber: Wander- und Rucksackpflege

Frage: Jeden Herbst zieht es mich zum Wandern in die Berge. Komme ich jedoch entspannt aus der Natur zurück, geht der Ärger des Alltags schon wieder los. Denn in meiner Familie scheiden sich die Geister, wie Wanderschuhe, Rucksack und Co. geputzt werden müssen. Zu welcher Reinigung raten Sie?

Wanderschuhe, die an die Füsse passen, möchte man nicht so schnell ersetzen. Auch der Rucksack begleitet auf manch schöner Tour. Zudem hat hochwertige Wanderausrüstung ihren Preis: Es lohnt sich, sie zu pflegen.

 Wander_Rucksackpflege

Ratgeber: Kalt angebrühter Tee

Frage: Was versteht man unter „cold brew tea“? Woher kommt es? Und welche Vorteile hat diese Teezubereitung? Haben Sie Tipps zum Gelingen?

Abwarten und Tee trinken – Das Sprichwort trifft bei „Cold brew tea“ in besonderer Weise zu. Was schon länger für den Kaffee Trend ist, wird nun auch für den Tee immer bekannter.

 Kalt angebrühter Tee

 

UrDinkel macht die Seele froh

In Arth / SZ wächst UrDinkel heran. Etwas aussergewöhnlich in dieser Landschaft, die sonst geprägt ist von Milchwirtschaft und Obstbäumen. Das Mehl wird in der Bäckerei-Konditorei Chilestägli in Arth verarbeitet. Schon Hildegard von Bingen lobte das Getreide.

 UrDinkel

Grand Tour des Vanils

Die „Grand Tour des Vanils“ führt in 11 Tagen durch den Regionalen Naturpark Gruyère Pays-d’Enhaut. Wanderer trifft man kaum an, dafür erhält man Einblicke in den Alltag von Älplern und in traditionelles Handwerk. Auch die kulinarische Seite bietet viel Regionales.

Mit rotem Kopf und schweissgebadetem Körper stehe ich auf dem Sattel beim Soldatenhaus auf 1752 m ü. M. Der ruppige Aufstieg am zweiten Tag von Jaun zur Berghütte mit einem Rucksack, gepackt für 11 Tage, und die hohen Temperaturen fordern ihren Tribut. Doch die Umgebung ist fantastisch. Da lohnt sich jeder Schweisstropfen. Zum Greifen nah sind zur Rechten die steilen, schlanken Felszähne der Gastlosen und Sattelspitzen. Nackte Granitfelswände. Hinter uns das tiefe Tal des Sattelbaches, eingebettet in unzählige weitere Bergrücken mit viel Gras und Wald. Vor uns öffnet sich das tiefe, breite Tal des Petit Mont. Und am Horizont die breite Felsformation des Vanil Noir, der mit seinen 2389 m ü. M. der höchste Freiburger Berg ist. Über seinem Berggrat verläuft die Grenze zwischen den Kantonen Freiburg und Waadt. Er liegt auch mitten im Regionalen Naturpark Gruyère Pays-d’Enhaut.

 Grand Tour des Vanils