Ratgeber: zero waste

Frage: Kürzlich habe ich von einer Bewegung gehört, die sich «Zero Waste» nennt. Es scheint sich um
eine Art neue «Lebensphilosophie» zu handeln. Was bedeutet der Ausdruck? Wofür steht diese Bewegung?

Übersetzt heisst Zero Waste „null Abfall“ oder auch „keine Verschwendung“. Damit sind auch die Botschaften der Bewegung Zero Waste umschrieben. Das Ziel ist, ein Leben zu führen, bei dem möglichst wenig Abfall produziert und kein Rohstoff vergeudet wird.

 zero waste

Auf Irans „Gotthardlinie“ ans Meer

Sieben Stunden packende Zugsfahrt durch Wüstengebiete quer durch das Alborz-Gebirge und mit Schuss über eine technisch faszinierende Linienführung 2000 Höhenmeter hinunter ans Kaspische Meer.

„âmâdeh budan“ gibt der Herr im dunkelblauen Anzug mit vier goldenen Streifen auf den Ärmeln via Funkgerät durch. Ein Hupen der Diesellokomotive. Der Zug mit neun Wagen setzt sich langsam in Bewegung. Schon bald erscheint im Rückblick die Weltstadt Teheran

  Auf Irans «Gotthardlinie» ans Meer _ active&live, Juni 2019

Ratgeber: Vanille

Frage: Früher gab es Vanillezucker, Vanillinzucker und Vanillestängel. Heute ist die Auswahl viel breiter. Für was eignet sich was? Und warum spricht man von Bourbon-Vanille?

Vanille gilt als Königin der Gewürze. Es passt sowohl in eine Spargelsuppe wie in eine Schokolade; Vanille mildert scharfe und saure Speisen ab und hebt deren Geschmack hervor. Es ist neben Safran eines der teuersten Gewürze. Enorm ist auch der Arbeitsaufwand bis zum fertigen Gewürz. Die Heimat von Vanille ist Mexiko.

 Vanille

Blumen für die Kunst

Sonja Egli, Inhaberin der Blumenbinderei in Schwyz, interpretiert ein zeitgenössisches Werk von Christine Streuli in der Ausstellung „Blumen für die Kunst“ im Aargauer Kunstmuseum. Es sind die Gegensätze im Bild, die die Meisterfloristin angesprochen haben: „Das Spiel zwischen Klarheit, Stärke, Farbigkeit neben dem Leichten, Verspielten und Schwebenden faszinieren mich“. Doch das, was die Blumenbinderin beeindruckt, fordert sie auch heraus.

(Foto: David Aebi, Burgdorf)

 Sonja Egli_Blumen für die Kunst 2019

Ratgeber: Ostertörtli

Frage: In vielen Gegenden ist es Tradition, zu Ostern den Osterfladen zu backen. Können Sie etwas über diesen Brauch berichten und ein gutes Rezept vermitteln?

Ostern ist, neben Weihnachten, das höchste Fest im Christentum. Da ist es selbstverständlich, dass dieser Jubeltag auch in der Kulinarik seinen Ausdruck findet. Nicht zufällig spielen das Ei, der Hase oder auch Reis respektive Weizen dabei eine grosse Rolle. Diese Nahrungsmittel stehen alle für die Fruchtbarkeit, neues Leben und die schöpferische Kraft, die mit dem Frühlingsbeginn sowohl in der Natur als auch im übertragenen Sinn im Glauben sichtbar ist.

 Osterfladen

Ratgeber: Chicorée

Frage: Ein aktuelles Gemüse ist Chicorée. Ich kenne einzig die Zubereitung als Salat, habe nun aber gehört, dass man ihn auch auf andere Arten zubereiten kann. Können Sie mir Tipps und generelle Informationen geben?

Chicorée wird in der Schweiz vom Aargau bis an den Bodensee, im Berner Seeland und in der Westschweiz angebaut. Was wir beim Chicorée essen, ist das zweite Leben der Zichorienwurzel.

 Chicorée

Schneeschuhtour in Norwegen

Die unzähligen, einsamen Fjorde von Norwegen erschliessen sich bequem mit dem Schiff. In den Nächten wird es zum Hotel, tagsüber ist es Ausgangspunkt für Schneeschuhtouren. Licht- und Abendstimmungen machen die Reise unvergesslich.

Mit allem haben wir auf der Schneeschuhtouren-Kreuzfahrt in Nordnorwegen ab Bodö gerechnet: frieren, seekrank werden, die lange Dunkelheit schlecht zu ertragen.

 Norwegen Schneeschuhtour_Glückspost Nr.50